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LinuxTag 2014

Start
08.05.2014 10:00 Uhr
Ende
10.05.2014 18:00 Uhr
Anschrift
Luckenwalder Str. 4–6
10963 Berlin

LinuxTag 2014 mit starken Partnern droidcon und re:publica

Zur 20. Auflage des LinuxTag zieht Europas führende Konferenz und Messe für professionelle Anwender und Entwickler von Open Source vom 8. bis 10. Mai 2014 in die STATION im Zentrum Berlins um. Besucher haben die Möglichkeit, die zeitgleich stattfindende droidcon zu besuchen, den weltweit größten Android-Entwickler-Event. Am gleichen Ort findet davor vom 6. bis 8. Mai mit der re:publica eines der weltweit wichtigsten Festivals der digitalen Gesellschaft statt. Die weiterhin unabhängig agierenden Veranstalter versprechen sich davon eine hohe Aufwertung für Besucher und Programm, weil sie Brücken zwischen den einzelnen Events schlagen wollen.

Fokussierung und Diversifizierung

"Open Source bedeutet immer auch einen gesellschaftlichen Diskurs", findet Ingo Wichmann, erster Vorsitzender des LinuxTag e. V. und merkt im Hinblick auf die re:publica an: "Diesen Aspekt können Besucher nun aus einer noch umfassenderen Perspektive erfassen."

Seit dem Aufstieg von Android, das in seinem Inneren sehr viel Open-Source-Software verwendet, ist das mobile Betriebssystem zum Vorzeigeprojekt der Linux-Welt avanciert. "Entwickler, die sich auf beiden Seiten der Schnittstelle zwischen Android und Linux bewegen, haben nun die Chance, sowohl tiefer in ihre Spezialgebiete einzutauchen, als auch sich einen Technologieüberblick zu verschaffen", erläutert Wichmann weiter.

Besucher einer Veranstaltung haben die einfache Möglichkeit, die jeweils anderen Veranstaltungen ebenfalls zu besuchen.

Zielgruppe erfahrene Anwender und Entwickler

Für den LinuxTag, der seit 1996 besteht, bedeutet die Zusammenarbeit eine Fokussierung auf das Kernthema professioneller Nutzung von Open-Source-Software. "In den achtzehn Jahren des Bestehens des LinuxTag hat sich die Wahrnehmung von Linux, Freier Software und Open Source dramatisch verändert", resümiert Nils Magnus, der als Mitgründer des veranstaltenden gleichnamigen Vereins die Durchführung Europas führender Linux-Konferenzmesse verantwortet und erläutert: "Niemand muss heute mehr in der IT-Welt das Open-Source-Prinzip erklären oder die technische Einsatzfähigkeit von Linux in Unternehmen per se begründen. Das ist heute bereits gelebte Realität."

Der LinuxTag wendet sich daher dem Vorstellen konkreter Techniken und Produkte zu, die im Umfeld von Open Source entstehen. Dazu gehören unter anderem Cloud-Technik wie Infrastructure as a Service, IT-Service-Management, skalierbare Storage-Systeme, Enterprise-Web-Frameworks sowie -Content-Management-Systeme und Embedded Linux. Eine Vorstellung der Programmschwerpunkte plant der Verein für Mitte Dezember, wenn er seinen Call for Papers eröffnet.

Ehrgeiziger Fahrplan

Der LinuxTag e. V., der als unabhängiger Veranstalter die Förderung von Linux und Open Source in Gesellschaft und Öffentlichkeit anstrebt, hat sich ein anspruchsvolles Programm auferlegt. "Da wir nun selbst die Planung der Veranstaltung in die Hand nehmen, sind wir nun in der Lage, uns viel besser den Bedürfnissen unserer Sponsoren und Besucher anzunehmen", erläutert Magnus die neue Organisationsform: "Durch unsere langjährige Erfahrung mit Ausstellern und Freien Projekten kennen wir deren Wünsche und Vorstellungen."

Der Verein wird weiterhin und unvermindert Freie Software als integralen Bestandteil des LinuxTag etwa durch Einladungen in die Messeausstellung unterstützen. Gleichzeitig eröffnet sie Unternehmen die Chance, ihnen wichtige Projekte gezielt zu fördern.

Themenschwerpunkte und Sponsoroptionen will der Verein noch in diesem Jahr vorstellen. Der sich anschließende Call for Papers läuft bis Ende Januar 2014. Parallel dazu sucht der LinuxTag Session Chairs, die als Experten in einem Teilgebiet der Open-Source-Software komplette Tracks gestalten möchten. Ab Februar können sich auch wieder Freie Projekte um Standplätze im Rahmen des Call for Projekts bewerben.

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