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Aktuelles

Umfrage: Future of Open Source 2016

09.03.2016 13:07 Uhr

Bereits zum 10. Mal wird die Umfrage „Future of Open Source“ von Black Duck und North Bridge durchgeführt. Die OSB Alliance unterstützt als Partner diese weltweit größte Umfrage zum Thema OpenSource:

https://www.surveymonkey.com/r/2016FoOSOSBAlliance.

 

Quelle und weitere Informationen:

http://osb-alliance.de/news/feature/machen-sie-mit-bei-der-diesjaehrigen-umfrage-zur-future-of-open-source-von-black-duck-und-north-bridge

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Partnertagung des Linux Professional Institute in Berlin

22.09.2015 17:07 Uhr

Die LPI Partnertagung 2015 findet am Mittwoch, den 7. Oktober und am Donnerstag, den 8. Oktober in Berlin statt. Gestartet wird am 7. Oktober am Nachmittag bei Cisco am Kurfürstendamm. Am 8. Oktober gibt es ein ganztägiges Programm am Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik (OSZ IMT) in Neuköln.

Weitere Informationen unter:

https://www.lpice.eu/de/lpi-partner/lpi-partnertagung-2015/

 

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Open Source Social Network (SharkNet) für Schulen

24.08.2015 12:29 Uhr

Der NSA-Skandal 2013 offenbarte enorme Sicherheitsmängel insbesondere bei Social Networks. Offenbar wurden in großen Umfang Daten auf den Servern abgefischt und analysiert. Datenschutzrechte wurde verletzt und Firmen sind wegen der Industriespionage alarmiert. Verschlüsselungssysteme wurden teilweise umgangen.

Im einem aktuellen Projekt wird jetzt ein dezentrales Open Source Social Network (SharkNet) für Schulen gebaut. Es arbeitet gänzlich ohne Server, ist optimiert für die mobile Nutzung und setzt wenn möglich drahtlose Kurstreckenprotokolle ein. Das System basiert auf dem Open Source Entwickler-Framework Shark, das im Projekt zur Release-Reife entwickelt wird. SharkNet bietet die Funktionen von üblichen Social Networks, ist aber nicht Teil des WWW und in einigen Varianten nicht einmal Teil des Internet. Es verfügt über eine dezentrale PKI. Möglicher Datenmissbrauch wird radikal reduziert. SharkNet zeigt die Marktreife dezentraler mobiler Systeme.

SharkNet soll technisch zeigen wie sichere Kommunikation erfolgen kann – mit und ohne ein Internet, das
permanten überwacht wird. Das Projekt wird außerdem die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken, indem ein sicheres mobiles Social Network (SharkNet) entsteht. Das Projekt zeigt, dass aktuelle Webtechnologie nicht alternativlos ist. Nutzer/innen können nur weniger sorglos arbeiten, wenn Alternativen
vorhanden und bekannt sind.

SharkNet wird ein mobiles dezentrales Social Network sein. Es basiert auf folgenden Prinzipien:
1.  Es gibt keinen Server. Alle pflegen ihre Kontaktdaten im Smartphone, auf dem Rechner. Es gibt kein zentrales Verzeichnis.
2.  Der Austausch erfolgt End-zu-End-Verschlüsselt, d.h. die Daten werden zwischenzeitlich an keiner Stelle entschlüsselt – das leistet nicht einmal die (offiziell) als sicher eingestufte De-Mail.
3.  Der Datenaustausch erfolgt über beliebig viele technische Kanäle, das kann klassische E-Mail sein, TCP-Verbindungen über das Internet aber auch dezentrale Netze wie Wifi-Direct oder Bluetooth. SharkNet arbeitet daher auch ohne Internet.

Shark und SharkNet sind Open-Source unter LGPL.

Das Projekt wird von Prof. Dr.-Ing. Thomas Schwotzer (HTW Berlin) und  Prof. Pamela Schaudin (Beuth Hochschule) gemeinsam mit den Partnern Cleopa GmbH, Immobilien Scout GmbH und der Katholische Theresienschule Berlin umgesetzt.

Weitere Infos zu Shark und zu SharkNet http://www.sharksystem.net

Gefördert wird das Projekt durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung (http://www.ifaf-berlin.de/projekte/sharknet/).

 

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Univention-Absolventenpreis 2015: Bis zum 22. März können noch Arbeiten eingereicht werden

13.03.2015 12:59 Uhr

Letzter Aufruf zur Einreichung:
Absolventen können noch bis zum 22.März ihre Abschlussarbeiten mit einem Thema im Umfeld von Open-Source-Software einreichen. Der Preis wird dieses Jahr auf der re:publica in Berlin verliehen und ist mit insgesamt 3.500 Euro dotiert. Vergeben wird der Preis an Arbeiten, die innerhalb der Jahre 2013-2015 beurteilt wurden. Weiterhin sollen die Arbeiten in Deutsch oder Englisch verfasst sein und einen bedeutsamen Beitrag zur Verbreitung von Open Source leisten.

 

Weitere Informationen unter: https://www.univention.de/ueber-uns/absolventenpreis/

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"Berlin kann ein führender Open-Source-Player in der Big-Data-Analyse werden" - Interview mit Professor Volker Markl vom Berlin Big Data Center

11.04.2014 10:36 Uhr

Big Data ist in aller Munde, denn viele Institutionen und Unternehmen wollen in Zukunft ihre geschäftskritischen Entscheidungen datenbasiert treffen können. Hierbei kann sie das Berlin Big Data Center, kurz BBDC, unterstützen. Wir haben uns mit Professor Volker Markl, dem Sprecher der hochschulübergreifenden Einrichtung, unterhalten.

Lieber Herr Professor Markl, können Sie sich kurz vorstellen und uns etwas zu Ihrer Forschung erzählen?

Gerne. Mein Name ist Volker Markl, ich bin Professor an der Technischen Universität Berlin und verantwortlich für das Fachgebiet Datenbanksysteme und Informationsmanagement. Gleichzeitig habe ich noch eine Status-only-Professur an der Universität in Toronto an der School of Information und bin seit 2009 Sprecher der Forschergruppe Stratosphere der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und sowie Sprecher des Berlin Big Data Center (BBDC), eines Kompetenzzentrums, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Oktober 2014 in Berlin, unter Federführung der TU Berlin,  eingerichtet werden wird.

Ich führe Big Data Forschung schon seit über 15 Jahren durch, also lange bevor dieser Begriff geprägt wurde. Mein derzeit wichtigstes Forschungsprojekt ist die oben genannte DFG Forschergruppe Stratosphere, deren Arbeit, wenn man so will, die Grundlage für das BBDC bildet. Die TU Berlin ist in diesem Projekt mit zwei Fachgebieten eingebunden. Neben mir ist auch Professor Odej Kao mit dabei. Außerdem kommen noch zwei Fachgebiete der HU Berlin hinzu, geleitet durch Professor Christoph Freytag und Professor Ulf Leser und auch Professor Felix Naumann vom Hasso Plattner Institut.

Wir haben gemeinsam ein Open-Source-System zur massiv parallelen Analyse von Informationen entwickelt, welches Sie unter http://stratosphere.eu/ herunterladen können. Stratosphere ist ein weltweit führendes Open-Source-System zur skalierbaren Datenanalyse und eine wichtige Grundlage für das Berliner Kompetenzzentrum zum Thema Big Data. Wir kombinieren im BBDC die Bereiche skalierbares Datenmanagement und maschinelles Lernen. Ziel ist es, gemeinsam ein System für die skalierbare Datenanalyse zu entwickeln, welches insbesondere die Verfahren des maschinellen Lernens, die heutzutage für die Datenanalyse sehr wichtig sind, effizient ausführen zu können. Wir werden diese Technologien im BBDC auf Basis von Statosphere weiterentwickeln.

Was passiert im BBDC dabei genau und warum ist das so wichtig?

Datengetriebene Entscheidungen revolutionieren gerade Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir wollen im BBDC dieses Phänomen, das populär Big Data genannt wird, erforschen und Technologien und Expertise in Deutschland für dieses Zukunftsthema schaffen und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschland in Wissenschaft und Wirtschaft sichern. Die TU Berlin,  das Zuse Instituts Berlin, das Fritz-Haber Institut, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und die Beuth Hochschule werden sich im BBDC damit befassen, wie wir Datenanalysen auf großen und heterogenen Datenmengen mit hoher Datenrate effizient verarbeiten können. Das große Problem ist, dass die  Nutzung von Big Data derzeit einigen wenigen Experten oder großen Firmen vorbehalten ist. Privatpersonen oder auch kleinere und mittlere Unternehmen haben hierzu bisher kaum Möglichkeiten oder Expertise. Wir wollen durch das BBDC die Mengen an Menschen, die mit Big Data umgehen können,  vergrößern sowie die Zeit und die Kosten für die Datenanalyse senken. Dies wird zu einer Demokratisierung von Big Data führen und einen großen Mehrwert für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft schaffen. Ein großes Thema wird durch die Frage bestimmt „Wie kann ich Datenanalyse möglichst einfach machen?“ und damit einem möglichst großen Benutzerkreis ermöglichen, derartige Analysen auszuführen. Dabei soll natürlich durch das BBDC auch ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Daten sichergestellt werden.
Jeder von uns führt Datenanalysen durch. Bei sehr einfachen Datenmengen nutze ich eventuell eine Tabellenkalkulation. Sobald es dann etwas umfangreicher wird und ich z.B. Regressionen verwende, benötige ich z.B. ‘ R‘, was ja auch Open Source ist, oder eben eine Sprache wie Python, in der ich dann diese Algorithmen beschreibe. Dadurch erkenne ich dann Zusammenhänge und kann dieses „Gold“ aus den Daten heben und Mehrwert generieren.

All diese Verfahren gibt es ja heute schon…

Genau, aber das Problem dabei ist, dass es nur bei relativ kleinen Datenmengen funktioniert oder bei Datenmengen, die man nicht als Big Data bezeichnen würde. Bei Big Data geht es ja nicht nur um die Größe der Datenmengen, sondern wie gesagt, auch darum wie schnell diese Daten neu ins System kommen, wie komplex die Daten und natürlich auch die Analysen sind. Das BBDC will nun neue Verfahren und Technologien entwickeln die diese Analyse massiv parallel vornehmen können. Heute muss ich eigentlich Systemprogrammierung beherrschen, damit ich so etwas machen kann.

Wirkt es sich stark auf den Analyseprozess aus, dass zusätzlich zu den eben beschriebenen großen vorhandenen Datenmengen, kontinuierlich neue große Datenmengen hinzukommen?

Das ist ein weiterer Aspekt. Man spricht dabei im Kontext von Big Data auch von Velocity. Dabei muss ich, während ich die Berechnungen durchführe, auch noch neue Daten berücksichtigen und die Antworten sehr schnell, potentiell kontinuierlich, berechnen. Auch das muss so ein System lösen können.

Für den Mehrwert ist das möglicherweise ganz entscheidend, da die neuen Daten unter Umständen die aus den alten Daten gewonnenen Aussagen beeinflussen. Und das eigentliche Ziel ist es ja, durch die Analyse der Daten, möglichst tragfähige Aussagen über die Zukunft treffen zu können.

Das wäre jetzt anwendungsabhängig, aber in einigen Anwendungen möchte ich genau diese Predictive Analytics wie Trendanalysen oder Vorhersagen durchführen. In anderen Feldern möchte ich vielleicht nur bestehende Zusammenhänge erkennen. Aber insgesamt soll beides möglich sein. Genau das sind eben diese komplexen Zusammenhänge. Ich baue mir ein Modell, das funktioniert und will dieses Modell dann konstant mit neuen Daten füttern.

Und welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang Open-Source-Software?

Wir haben ja schon Vorarbeiten in diesem Bereich geleistet und ein offenes System entwickelt, welches sogar weltweit führend ist. Es gibt ein weiteres sehr populäres System im Big-Data-Bereich, das Hadoop-System, das vielleicht bekannt ist. Das von uns entwickelte System Stratosphere, was ich ja eben schon erwähnt habe, ist zwischen 2008 und 2013 hier in Berlin entstanden. Das funktioniert auch wunderbar, Sie können es runterladen und auf Ihrem Laptop laufen lassen. Sie können es aber auch auf einem großen Rechnercluster laufen lassen, wenn Sie das wollen. Dort können Sie dann eigene Datenanalyseprogramme schreiben und das System wird die dann ausführen. Das machen Sie dann z.B. in Java oder Scala.

Das System hat auch schon eine Menge Nutzer und Entwickler. Es gab im letzten November einen Stratosphere-Summit, den 100 Leute aus knapp neun Ländern besucht haben. Außerdem findet es Anwendung in diversen Berliner Startups und anderen Firmen. Somit hat das Ganze schon eine kritische Masse erreicht und verselbstständigt sich auf eine gewisse Art und Weise. Google unterstützt Stratosphere jetzt auch mit dem „Summer of Code“, bei dem Studenten von Google dafür bezahlt werden, dass sie Beiträge zu Stratosphere leisten. Neben solchen Aktivitäten entwickeln auch andere Institutionen gemeinsam mit uns an der TU Berlin das System weiter.

Das Ganze wird auch noch in den europäischen Raum wachsen, weil es ganz massiv vom European Institute of Technology unterstützt wird. So ist, dadurch dass Stratosphere Open Source ist, ein ganz eigenes Ökosystem darum entstanden, was sonst in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Außerdem soll Stratosphere bald an die Apache Foundation übergeben werden, die Incubation ist bereits in Vorbereitung.
Leider haben wir uns den Namen allerdings nicht schützen lassen, so dass wir ihn jetzt ändern müssen. Jemand aus den USA hat sich diesen Namen bereits schützen lassen. Daher wird der Name Stratosphere für das System sich bald ändern.

Es ist nicht immer üblich, dass Projekte, die an Universitäten entwickelt werden, unter eine Open-Source-Lizenz gestellt werden. Warum wurde sich bei Stratosphere dafür entschieden?

Ein Grund ist eher persönlich: Ich bin der Meinung, dass Entwicklungen, die mit öffentlichen Geldern gefördert werden, auch der Öffentlichkeit zu Gute kommen sollten.

Der zweite Punkt ist, dass man eine kritische Masse, sowohl an Benutzern als auch an Entwicklern, nur durch Open Source erreichen kann – gerade in diesem Bereich. Das kann eine Forschergruppe, auch mit mehreren Universitäten im Verbund, gar nicht leisten.

Der dritte Punkt ist, dass eine große Einigkeit sowohl unter Wissenschaftlern als auch unter Wirtschaftskonzernen besteht, dass derartige Infrastrukturen vielfach Open Source sein werden. Hintergrund ist, dass sich das Ökosystem gewaltig geändert hat. Die Firmen erkennen, dass sich Geschäft mit Hilfe von Open-Source-Systemen in diesem Bereich generieren lässt.

Das ist übrigens auch eine große Chance hier für uns in Berlin. Wir können hier einer der weltweit führenden Open-Source-Player im Bereich der Big-Data-Analyse werden.

Sind Sie selber auch in Open-Source-Projekten aktiv?

Ich muss gestehen, nein. Ich habe leider nicht mehr die Zeit selber zu entwickeln. Aber einige meiner Mitarbeiter sind da sehr aktiv. Als Professor entwickelt man ja eher die Visionen. Viel der Anerkennung gebührt da auch den Doktoranden, die sehr viel Entwicklungsarbeit leisten. Aber auch wenn ich selber nicht aktiv bin, sehe in diesem Bereich ein großes Potential.

Ein letzte Frage noch. Benutzen Sie selbst auch Open-Source-Software?

Ja, das tue ich. Ich benutze z.B.  Open Office, allerdings in Kombination mit Closed-Source-Lösungen. Ich arbeite auch mit der Sprache ‚R‘. Außerdem mit Open-Source-Cloudlösungen wie ownCloud. Einige Programme fallen einem dann im Alltag gar nicht mehr auf wie z.B. der Firefox als Webbrowser.

Vielen Dank für das Interview.

Bildquelle: TU Berlin/PR/Ulrich Dahl

Weitere Informationen: http://bbdc.berlin

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Audiomitschnitte des LinuxTag 2014 veröffentlicht

26.05.2014 14:15 Uhr

Der LinuxTag 2014 in Berlin ist seit über zwei Wochen vorbei. Wer gerne gekommen wäre, es aber leider nicht geschafft hat, kann sich dafür über Audiomitschnitte zu den Vorträgen freuen. In Zusammenarbeit mit dem Start-Up Voice Republic wurden insgesamt 129 Talks aufgezeichnet. Auf der Webseite kann man diese entweder online anhören oder herunterladen. Wer übrigens die Keynote von Greg Kroah-Hartman verpasst hat, der kann sich hier direkt satthören.

Weitere Informationen:

Webseite des LinuxTag
Alle Vortragsmitschnitte auf Voice Republic

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Best Practice Broschüre steht für den Versand bereit

05.06.2014 09:45 Uhr

Die vor Kurzem erschienene Best Practice Broschüre "Open IT und Open Source" hat uns nun in Form von Printexemplaren erreicht. Bei Interesse können diese kostenfrei bestellt werden.

Es geht um Groupware, Datenbanken und Mobile Computing. Die Broschüre "Open IT und Open Source. Best Practice in Berlin 2014" ist im Mai erschienen und stellt auf über 40 Seiten Organisationen und Unternehmen aus der Berliner Open-Source-Community vor. Interviews gibt es unter anderem mit Matthias Kirschner von der Free Software Foundation Europe und Peter Ganten von der Open Source Business Alliance.

Die Broschüren werden in den kommenden Monaten nicht nur auf Messen und Veranstaltungen ausliegen, sondern können auch direkt kostenfrei bestellt werden. Nutzen Sie hierzu einfach das Kontaktformular und teilen Sie uns Anzahl der gewünschen Broschüren sowie die Lieferadresse mit. Nur solange der Vorrat reicht!

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Neue Deadline für Sessionanträge beim Open Knowledge Festival 2014

20.03.2014 15:36 Uhr

Das Open Knowledge Festival findet in diesem Jahr in Berlin statt. Nachdem ursprünglich geplant war den 'Call for Sessions' Mitte März zu schließen, wurde sich doch noch umentschieden. Interessenten haben nun die Möglichkeit bis zum 30. März 2014 ihre Vorschläge einzubringen.

Die vorgeschlagenen Sessions müssen inhaltlich in das Konzept des Festivals passen, welches sich auf eine Theorie der Veränderung bezieht. Hierfür seien Wissen (Knowledge), Werkzeuge (Tools) und die Gesellschaft (Society) entscheidet. Diese drei Elemente bilden gleichzeitig auch die inhaltlichen Kategorien des Festivals.

In der Kategorie 'Tools' wird vor allem Open-Source-Software hervorgehoben, die im Rahmen einer Session zum Thema werden kann. Eine Session sollte sich aber nicht nur an den drei Schwerpunktthemen des OKFestivals orientieren, sondern muss außerdem...

  1. ...das übergeordnete Ziel des Gesamtevents und seiner Agenda berücksichtigen.
  2. ...einen konkreten Mehrwert für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bieten.
  3. ...einen einzigartigen Teil zur gesamten Agenda beisteuern.
  4. ...interaktiv sein.
  5. ...die Prinzipien von Inklusion und Diversität berücksichtigen.

Für alle, die sich und Ihren Beitrag in diesen Punkten repräsentiert sehen, steht die Anmeldung noch bis zum 30. März offen.

Weitere Informationen zum Thema:

Open Knowledge Festival 2014

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OSB Alliance und Open Source Business Foundation arbeiten noch enger zusammen

19.11.2013 12:13 Uhr

Aktuell entsteht eine der größten Open Source-Vereinigungen Europas. Die Open Source Business Alliance e.V. (OSB Alliance) und die Open Source Business Foundation e.V. (OSBF) wollen miteinander zu einem gemeinsamen Verein verschmelzen. Dem haben die jeweiligen Mitgliederversammlungen zugestimmt. Der neue Verein wird voraussichtlich über 300 Mitglieder zählen.

Die Vorstände der beiden Vereine erarbeiten derzeit die Details der Zusammenführung. Einige wesentliche inhaltliche und organisatorische Eckpunkte wurden bereits von den Gremien erarbeitet und verabschiedet.

"Die Ereignisse der letzten Monate haben jedem vor Augen geführt, wie
wichtig Open Source für eine vertrauenswürdige IT und
informationstechnische Souveränität ist. Es ist außerordentlich wichtig
und erfreulich, dass wir das Thema jetzt gemeinsam noch besser
vorantreiben können
", meint Peter Ganten, Vorsitzender des Vorstandes der OSB Alliance. Richard Seibt, Vorstandsvorsitzender der OSBF betont: "Beide Organisationen ergänzen sich auf ideale Weise zum Nutzen von Open
Source. Wir fördern damit mehr denn je Innovationen, Technologien und
Business auf der Basis von Open Source-Werten.
"

Es wird erwartet, dass die Mitgliederversammlungen beider vereine im zweiten Quartal 2014 über den Zusammenschluss entscheiden werden, der dann rückwirkend zum 1. Januar 2014 wirksam werden soll.

Weitere Infos hier:
http://www.osb-alliance.de/themen-aktuelles/detailansicht/artikel/open-source-vereinigt-sich/

Projekt
WebFWD, Mozilla's Open Source & HTML5 Accelerator Program for Startups

www.webfwd.org

Die Mozilla Foundation hat ein Förderprogramm, www.WebFWD.org, um Open Source und HTML5 Startups zu unterstützen. Das dreimonatige Accelerator Programm bildet die Startups darin aus, wie man mit Open Source nachhaltig Einnahmen generiert sowie bereitet sie gründlich auf viele Aspekte der Gründung vor. Am Ende können die Startups in San Francisco vor Investoren ihre Gründungsideen pitchen.

Startups müssen einen Business Plan und einen funktionierenden Prototyp bei der Bewerbung schon haben. Gründerteams können von überall auf der Welt teilnehmen, da das Programm durch Videochat erfolgt. Weder Mozilla noch WebFWD nehmen Firmenanteile, die Teilnahme am Accelerator-Programm ist also kostenlos.

Bewerbungen für das nächste Programm sind bis etwa Dez. 2013 bei www.webfwd.org/apply möglich. Der Berliner WebFWD Scout Joseph Somogyi beantwortet Ihre Fragen gern: joseph.somogyi1 [at] gmail -punkt - com
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The Mozilla Foundation has an accelerator program, www.WebFWD.org, to support open source and HTML5 startups. The three-month accelerator program educates startups, how to generate sustainable revenues with open-source software and prepares them thoroughly on many aspects of the startup life. At the end of the program startups can pitch their business ideas in front of investors in San Francisco.

Startups need to have a business plan and a working prototype at the application already. Teams can participate from anywhere in the world because the program is delivered through video chat. Neither Mozilla nor WebFWD take shares in the company, the participation in the accelerator program is therefore free.

Applications for the next program will be accepted until approximately December 2013 at www.webfwd.org/apply. The Berlin WebFWD Scout Joseph Somogyi is happy to answer your questions: joseph.somogyi1 [at] gmail- dot - com